Die Reben

Die Weinberge von La Régence Balavaud befinden sich hauptsächlich in den Gemeinden Vétroz und Chamoson. Überdies gibt es einige Parzellen in Leytron, Ardon, Conthey, Savièse und Salquenen.
In all diesen Gemeinden werden mit höchster Sorgfalt die je verschiedenen Rebsorten angebaut, aus denen die Weine von La Régence Balavaud hergestellt werden.
Die meisten unserer Parzellen, auf denen der Humagne Rouge wächst, befinden sich in Leytron. Die Rhin-Reben (Johannisberg) werden ausschliesslich auf dem Schwemmkegel bei Chamoson angebaut. Der Amigne stammt von den Hängen in Vétroz, während der Pinot Noir aus Salquenen kommt.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf das Zusammenstimmen von Boden und Rebsorte, was von der Weinrebe bis zum fertigen Wein im Glas spürbar ist.

Dabei vertrauen wir auf die Professionalität und die Sorgfalt unserer Winzer, die Tag für Tag im Ablauf der Jahreszeiten die Entwicklung unserer kostbaren Reben vom Rebschnitt bis zur Weinlese überwachen.

 

Im Frühjahr erwacht das Leben auf dem Weingut. Kleine grüne Triebe inmitten des Braun und Grau des Winters zeigen an, dass die Zeit des Austriebs gekommen ist – ein neuer Zyklus beginnt. Zuerst erfolgen die Rebpflegearbeiten: Rebschnitt, Entblätterung und Aufbinden. Zugleich wird die erste Behandlung gegen Rebkrankheiten nötig. Im Juni findet die Blütezeit statt. Sie ist entscheidend, um eine sowohl quantitativ als auch qualitativ hochwertige Ernte zu gewährleisten.

 

 

Danach kommt der Sommer. Die Reben reifen und wachsen unter der Sommersonne. Die Winzer zügeln das Wachstum der jungen Triebe, damit die Rebstöcke ihre gesamte Kraft in das Wachstum und die Reifung der Trauben stecken. Parallel zur weiteren Behandlung regelt der Winzer den Leseertrag, um die Menge und damit auch die optimale Qualität zu gewährleisten, die für die Herstellung grosser Weine erforderlich ist.

 

 

 

Im Herbst kommt schliesslich die Zeit der Weinlese. Dabei gilt es, für jede Parzelle und jede Rebsorte den richtigen Zeitpunkt zu finden. Die Reife der Trauben wird kontrolliert. Anhand des Zucker- und des Säuregehalts sowie der Reife der Traubenkerne und Traubenhüllen erkennen die Winzer den richtigen Zeitpunkt, um die Trauben – gleich den Kindern von einer grosszügigen Mutter – von den Weinreben zu trennen.

 

 

 

Schliesslich wird das Wetter schlechter, und die Tage werden kürzer und kälter. Die Winzer legen ihre redlich verdiente Pause ein. Sie ist jedoch nur von kurzer Dauer. Denn bald kündigt sich eine neue Saison an. Und schon müssen sie die Rebstocke wieder herrichten, um sie auf die neue Ernte vorzubereiten. Der Rebschnitt ist das erste Anzeichen für den sich ewig wiederholenden Neubeginn.